PERSÖNLICHES

 

Eine deutsch-neapolitanische Liebesgeschichte

Leidenschaft ist eine feurige Form der Liebe, die hin und wieder großes Leiden schafft.

Meine leidenschaftliche Begeisterung für Pizza begann vor einigen Jahren mit dem Kauf eines kleinen Elektro-Pizzaofens, der trotz seines bescheidenen 220 Volt Anschlusses, eine beachtliche Backtemperatur von 500° C erreichen kann.

Meine erste Pizza die ich darin backen wollte, verwandelte sich nach wenigen Sekunden in schwarzen Rauch und Kohle. Einige Sekunden später ging die schwarze Masse explosionsartig in Flammen auf.

Diese etwas merkwürdige Transformation der Pizzazutaten war so nicht geplant.

In diesem Moment ahne ich schon, dass es eventuell gute Gründe dafür geben könnte, dass Pizzabäcker in Italien ein Ausbildungsberuf ist.

Nichtsdestotrotz entfachte in diesem Moment der Wunsch in mir, autodidaktisch herauszufinden, welche Parameter ich verändern müsste, um eine perfekte Pizza backen zu können.

Ich ahne in diesem Moment noch nicht, wie steinig und dornig „der Weg der Pizza“ anfangs für mich werden sollte und dass mir erst im Sommer 2016, die überwältigenden kulinarischen Momente in Napoli, endgültig die Augen öffnen und mein Herz berühren würden…

Oh bella Napoli, Du bezaubernde, wunderbar verrückte Stadt, ich vermisse Dich.

Oh Du königliche Pizza Napoletana Margherita… Ich liebe Dich und werde Dich immer lieben.